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Rike Eckermann

 

Geburtsort: Berlin                                    www. In-tyrannos.de

 

Ausbildung:   

Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin

 

Gespielte Rollen:

Antigone, Shen Te, Grusche, Sosias, Agnes Schroffenstein, Pippi Langstrumpf, Elisabeth, Martha, Gertrud, Beatrice, Blandina, NschoTschi, Ljalja, Fahrstuhlmonolog...

 

Engagements:

Zittau, Stralsund, Halle, Gera, Bremen, Berlin.

 

Besondere Fähigkeiten:

Fechten, Synchron, Pantomime.

 

Warum bist Du Schauspielerin geworden?

Weil ich als ganz kleines Kind den „Drachen“ von Besson mit Esche und Ludwig am DT gesehen hab, und weil ich aus einer Theaterfamilie komme, weil in mir die Sehnsucht nach Verwandlung steckt. Und weil Schauspieler diejenigen sind, die sich die Kindheit heimlich in die Tasche stecken, sich auf und davon machen, um bis an ihr Lebensende zu spielen...Und...

 

Was ist Deine spannendste Theatererfahrung?

Die Arbeit bei Andreas Kriegenburg am Sosias und am Fahrstuhlmonolog aus dem „Auftrag“ von Heiner Müller 1985 / 1986 in Zittau. Und bei Peter Staatsmann die Martha im „Tausch“ nach Claudel. Und die Arbeiten unter Burkhart Seidemann im Pantomimenensemble.

 

Was ist Deine größte Sehnsucht / Angst?

Daß der Ensemblegeist der Theater und freien Gruppen verloren geht, wo man sich entwickeln kann - das ist die größte Angst. Einen Regisseur zu finden, ein Ensemble zu finden, wo man sich in einem geschützten Raum bewegt, mit allen Kontroversen. Und bis auf den Grund und weiter kommen. Mein Talent zur Verfügung stellen zu können - das ist die Sehnsucht.

 

Was kannst Du nicht?

Reiten! (Ich war Vorreiten in Ralswiek für den Störtebeker und mußte auf einen Mecklenburger Hengst... ich bin nicht mal hochgekommen. Als ich dann mit einiger Hilfe oben war, sollte ich galoppieren - kann ich nicht, auf nem Pferd, das ich nicht kenne)

 

Wie heißt Dein Lieblingsautor, Dein Lieblingsmaler und Deine Lieblingsinszenierung?

Lieblingsautor: so viele... Schiller, Jane Austen, Tolkien, Patrick O`Brian, Klaus Mann, Cocteau, Kleist. Lieblingsmaler: Emil Nolde, Gerhard Richter, Ernst Schröder, Neo Rauch. Lieblingsinszenierung: „Der Drache“ Besson DT, „Dantons Tod“ Alexander Lang DT, „Richard II.“ mit Michael Maertens von Peymann am BE, „Diener zweier Herren“ Giorgio Strehler, zur Zeit: „Faust I / II“ und „Die Ratten“ von Michael Thalheimer am DT

 

Freie Selbstdarstellung:

Arbeiten mit Regisseuren wie Andreas Kriegenburg, Reinhardt Hellmann, Horst Lebinsky, Maik Hamburger, Annette Klare, Burkhart Seidemann und Peter Staatsmann. Seit 1993 bis zur Schließung 2006 Engagement- mit Unterbrechungen durch Arbeiten bei Film und Fernsehen - am Hackeschen Hof-Theater Berlin, dem ehemaligen Pantomimenensemble des Deutschen Theaters. Arbeiten als Regisseurin seit 1994 unter anderem “Die Geschwister” von Klaus Mann, “Vom Alfons, dem Lumpenhund und der schönen Laura” ein Pantomimenkinderstück u. a. mit Burkhart Seidemann am Hackeschen Hof- Theater, „Die Insel” von Athol Fugard, “Tropfen auf heiße Steine” von R. W. Fassbinder u. a. mit Manfred Möck im Hackeschen Hof- Theater. 2000“Die Räuber – IN TYRANNOS I - RAF-Projekt” von Friedrich Schiller unter anderem mit Thomas Pötzsch, Sebastian Reusse, Frank Roder und Marlis Ludwig in der Arena / Glashaus, Pfefferberg, Dock 11, Klosterruine Mitte, Porta Westfalica, Kap Arkona und anderen Spielstätten. Erste eigene Shakespeareübersetzung „Wie es euch gefällt“ Inszenierung im Theaterhaus Mitte Berlin. 2005 der zweite Teil der Schiller Trilogie: “Don Carlos IN TYRANNOS II” u.a. mit Manfred Möck, Esther Esche, Alexander Höchst, Andreas Erfurth im Tacheles und im Stadtbad Oderberger Strasse in Berlin. 1996 Gründung der Theater A. Fraktion, einer Spielvereinigung freischaffender professioneller Schauspieler und Regisseure. Nach dem Engagement als Schauspielerin am Bremer Theater 2001/ 02 und der Schließung des Hackeschen Hof-Theaters - freischaffend als Regisseurin und Schauspielerin in Berlin.