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Gabriele Grawe

 

 

Telefon: 0174 1990 558          Adresse: Stuttgarter Platz 20, 10627 Berlin

 

Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.                        www.karl-springer.de/ggrawe.html 

 

Geburtsort: Rostock                                                            Jahrgang: 1972

 

Ausbildung:

Schauspielschule 1992 – 1995, 2000/2001 Weiterbildung zum Medienschauspieler

 

Gespielte Rollen: (Auswahl)

Hermia „Die vier Liebenden“; Marie „Woyzeck“; Charlotta Iwanova „Der Kirschgarten“; Glasmännlein „Das kalte Herz“; Major „Familie Tot“; Frau Kovacic „Volksvernichtung – oder meine Leber ist sinnlos“; Ordnungshüter „Die alte Frau brütet“; Irmengard „Orlando Furioso“; Henriette „Rausch“; Heidi „Heidi“; Moritz „Max und Moritz“

 

Engagements: (Auswahl)

Theaterspinnerei Frickenhausen, Markus-Zohner-Theater-Compagnie (CH), Renaissance-Theater Wien (A), Theatermerz Graz (A), Volksbühne Berlin, Deutsche Kammerschauspiele Emmendingen, Formalnyi Teatr St. Petersburg (RUS)

 

Besondere Fähigkeiten:

verwandlungsfähig, absolut rasant im Textlernen, sportlich, mobil, experiementierfreudig, neugierig

 

Warum bist Du Schauspielerin geworden?

Um zu Überleben! Und die LIEBE zu finden!

 

Was ist Deine spannendste Theatererfahrung?

Die Arbeit mit Markus Zohner in der Inszenierung „White Cherry Cechov“ – eine Version nach „Kirschgarten“ mit 6 Schauspielern, in 6 Sprachen, auf 6 Quadratmetern.

 

Was ist Deine größte Sehnsucht / Angst?

Ich will frei sein, doch nicht allein sein.

 

Was kannst Du nicht?

Mich selbst beschützen.

 

Wie heißt Dein Lieblingsautor, Dein Lieblingsmaler und Deine Lieblingsinszenierung?

Heinrich Böll war viele Jahre DER Autor für mich. Ich habe von ihm geträumt. Aber es gibt noch so viele sehr spannende andere: Hesse, Dürrenmatt, John Irving … Und Werner Schwab! Maler: In der bildenden Kunst bin ich offen für vieles. Wenn ein Bild mich erstaunt, wenn ich dort eine Welt sehe, wie ich sie vorher noch nie gesehen habe, gefällt es mir. Die provokanten Wiener Aktionisten (Günter Brus, Otto Muehl, Herman Nitsch) haben mich sehr beeindruckt während der Zeit, als ich in Österreich gelebt habe und jahrelang mit einem steirischen Maler als Mädchen, Modell und Muse zusammen gelebt und gearbeitet habe Meine Lieblingsinszenierung ist die von Achim Freyer: „Satyagraha“, eine Oper von Philip Glass. Wurde damals in Stuttgart aufgeführt und habe ich unendlich oft auf Video mir angesehen.

 

Freie Selbstdarstellung:

Ich bin ein Wanderer, der bis jetzt noch nirgends angekommen ist. Immer eine rote Linie verfolgend oder suchend, bin ich ruhe- und rastlos unterwegs. Die Ferne zieht mich an, fordert mich heraus. Das Theater bietet so viele unterschiedliche Landschaften. Ich bin neugierig darauf. Bin aber auch manchmal verwirrt darüber, warum ich so ein Zigeunerleben führen muß. Ob ich auch mal normal sein werde???